Heilpflanzen - gehören zu den ältesten medizinischen Therapien


Aus dem Mittelalter überliefern Kräuter-Handschriften von der praktischen Anwendung von Pflanzen und Kräutern in Klöstern. Allen voran die Schriften der Heilige Hildegard von Bingen. Das älteste, bekannte Kräuterbuch enthält über 800 pflanzliche Heilmittel (Dioskurides, Hippokrates v. Kos), Galenus experimentierte mit Kräuter-Mischungen, die auch nach 1000 Jahren noch gültig sind ("Galenik") Als Phytotherapie wird streng genommen die wissenschaftlich begründete Pflanzenheilkunde bezeichnet, die als besonderes Therapieverfahren im Arzneimittelgesetz anerkannt ist. In der Naturheilkunde verwenden wir aber auch noch weitere Heilpflanzen, die nicht im Zulassungsverfahren gelistet sind. Aber ein großer Teil der wissenschaftlich anerkannten pflanzlichen Heilmittel stammen aus der Naturheilkunde.


So können Kräuter und Heilpflanzen allgemein Ihre Gesundheit und Vitalität fördern:

  • Herz-Kreislaufsystem entlasten 
  • Gewicht schonend regulieren 
  • Leber, Galle, Niere, Blase funktionell unterstützen 
  • Zucker - und Fettstoffwechsel ausgleichen 
  • Hormonzufuhr ausgleichen 
  • Schönheit der Haut fördern 
  • Verdauung regulieren 
  • allgemeines Wohlbefinden steigern 
  • Leistungskraft aufbauen 
  • Nerven stabilisieren 
  • Vitalität fördern 
  • Schlaf erholsamer machen

 

 

 

 

Bitterkräuter (Angelikawurzel, Artischocke, Blutwurz, Enzianwurzel, Galgant, Ingwer, Kardamom, Kurkuma, Mariendistelkraut, Zimtrinde) - Wirkungen zusammenfassend:

  • Blutbild verbessernd 
  • Immunabwehr stärkend 
  • hilfreich bei Sodbrennen 
  • natürlich schlank machend 
  • aktivierend in der Leber- und Gallentätigkeit 
  • verdauungsanregend 
  • entlastend bei Blähungen, Völlegefühl und Verstopfung 
  • regenerierend im Darm 
  • entsäuernd und entschlackend 
  • unterstützend bei der Nährstoffnutzung 
  • antibakteriell, fungistatisch und motilitätsfördernd 
  • senkend bei Cholesterinwerten 
  • hilfreich bei Stoffwechselerkrankungen (Gicht, Rheuma)


Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe

Sie funktionieren bioaktiv, wirken ähnlich wie primäre Pflanzenstoffe DIREKT auf den Stoffwechsel im Organismus. Gemüse aus früheren Zeiten war reich an Bitterstoffen. Der "süße" moderne Zivilisation züchtet aus den heutigen Gemüsesorten und Nahrungsmittel die Bitterstoffe heraus. Chicorée, Endivien, Radicchio sind milder als früher. Folge davon: die ehemals natürliche Essbremse durch die Bitterstoffe fehlt. Der süße Geschmack weckt Lust auf mehr, lässt den Körper vermehrt Insulin ausschütten, was übermäßig den Appetit steigert. Raffinierter Zucker, künstliche Geschmacksstoffe u. v. m. führen heute zu den sog. Wohlstandskrankheiten wie Diabetes, funktionelle Störungen des Verdauungstraktes und Übergewicht.

 

Hildegard von Bingen (1098-1179) machte die Bitterstoffe zu einem wesentlichen Bestandteil der Klostermedizin wegen ihrer natürlichen, verdauungsanregenden und regulierenden Fähigkeiten. Bitterstoffe könnten als natürliche Fatburner bezeichnet werden. Sie stoppen den Hunger auf Süßes, aktivieren die Verdauung, Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. So kann die Verdauung zügiger und vollständiger ablaufen, der Darm bleibt aktiv. Bitterstoffe wirken sofort im Mund an den sensiblen Geschmacksknospen der Zunge. Im Magen, in Galle und Bauchspeicheldrüse werden vermehrt nahrungsspaltende Enzyme ausgeschüttet, sodass Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette besser aufgespalten werden. Dies wirkt blähungs-, gärungs- und fäulniswidrig. Ideal bei Darmsanierung und Antipilztherapie.

 

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